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Vorbereitung:
- Untergrundprüfung:
- Ist der Zementputz vollständig trocken (Feuchtigkeitsgehalt unter 3–5 %, je nach Herstellerangaben)?
- Wurde der Putz auf Risse, Hohlstellen und Unebenheiten überprüft und diese ggf. ausgebessert?
- Reinigung des Untergrunds:
- Wurde die Oberfläche von Staub, Schmutz, Öl, Fett und anderen Verunreinigungen befreit?
- Wurde der Zementputz bei Bedarf gereinigt (bürsten oder absaugen)?
- Grundierung:
- Wurde eine geeignete Grundierung (z. B. Tiefengrund oder Haftgrund) aufgetragen, um die Saugfähigkeit des Zementputzes zu regulieren und die Haftung des Anstrichs zu verbessern?
- Wurde die Grundierung gleichmäßig aufgetragen und ist sie vollständig durchgetrocknet?
- Raumklima:
- Wurden die Raumtemperatur (mindestens 5°C) und Luftfeuchtigkeit (idealerweise zwischen 50-70 %) überprüft, um eine optimale Verarbeitung zu gewährleisten?
Anstrichmaterialien:
- Farbwahl:
- Wurde eine spezielle, feuchtigkeitsbeständige Farbe (z. B. Silikatfarbe oder Dispersionssilikatfarbe) für Feuchträume und Kellerräume gewählt?
- Ist die Farbe diffusionsoffen, um eine Atmungsaktivität der Wand zu gewährleisten (Vermeidung von Schimmelbildung)?
- Farbvorbereitung:
- Wurde die Farbe gründlich aufgerührt?
- Wurde die Farbe ggf. mit Wasser verdünnt, wenn vom Hersteller empfohlen?
Anstrich:
- Werkzeugwahl:
- Werden geeignete Werkzeuge (Rolle mit mittlerer Florhöhe für glatte Wände, Pinsel für Ecken und Kanten) verwendet?
- Sind die Werkzeuge sauber und in gutem Zustand?
- Erster Anstrich:
- Wurde mit den Kanten und Ecken begonnen, bevor die großen Flächen gestrichen wurden?
- Wurde die Farbe gleichmäßig und deckend in „nass in nass“-Technik aufgetragen, um sichtbare Ansätze zu vermeiden?
- Wurde der erste Anstrich dünn und gleichmäßig ausgeführt, ohne die Struktur des Putzes zu überdecken?
- Deckkraft und gleichmäßiger Auftrag:
- Wurde der erste Anstrich gleichmäßig verteilt, ohne Läufer, Streifen oder Unebenheiten?
- Wurden alle Ecken und Übergänge sorgfältig bearbeitet?
Trocknung:
- Trocknungszeit:
- Wurde die empfohlene Trocknungszeit des ersten Anstrichs (in der Regel 4–6 Stunden) eingehalten?
- Wurde der Raum während der Trocknung ausreichend belüftet, ohne Zugluft oder direkte Hitze?
Zweiter Anstrich (falls erforderlich):
- Deckkraftprüfung:
- Wurde überprüft, ob der erste Anstrich vollständig deckend ist, oder ob ein zweiter Anstrich notwendig ist?
- Zweiter Anstrich:
- Wurde der zweite Anstrich in gleicher Weise wie der erste aufgetragen (gleichmäßige Verteilung, keine Überladung der Rolle)?
- Wurde auch hier wieder die „nass in nass“-Technik angewendet?
Endkontrolle:
- Oberflächenkontrolle:
- Ist der Anstrich gleichmäßig deckend, ohne sichtbare Streifen, Läufer oder Farbnasen?
- Ist die Struktur des Zementputzes weiterhin erkennbar und nicht durch zu viel Farbe verdeckt?
- Übergänge und Details:
- Wurden Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen sauber und gleichmäßig gestrichen?
- Sind Anschlüsse an Fenster, Türen und Böden ordentlich und ohne Farbspritzer ausgeführt?
- Feuchtigkeitsbeständigkeit:
- Wurde sichergestellt, dass die verwendete Farbe speziell für Feuchträume geeignet ist und keine wasserlöslichen Bestandteile enthält?
- Lüftung und Raumnutzung:
- Ist der Raum ausreichend belüftet, um die vollständige Trocknung zu gewährleisten?
- Wurde die Restfeuchte des Putzes vor dem Anstrich ausreichend geprüft?
Sauberkeit und Abschluss:
- Reinigung:
- Wurden Abdeckungen und Abklebungen entfernt, bevor die Farbe vollständig getrocknet ist, um saubere Kanten zu gewährleisten?
- Wurden Pinsel, Rollen und andere Werkzeuge nach der Arbeit ordnungsgemäß gereinigt?
- Abschließende Kontrolle:
- Wurde der Raum auf eventuelle Farbspritzer oder Nachbesserungsbedarf kontrolliert?
- Sind alle Schutzmaßnahmen (z. B. Abdeckungen, Klebebänder) vollständig und sauber entfernt worden?
Diese Checkliste hilft, die fachgerechte Ausführung des Anstrichs von Zementputz in Feucht- und Kellerräumen sicherzustellen und langfristig gegen Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen.