– Einstieg ins Bestandsbau-Projekt

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Der Kauf und die Sanierung / Modernisierung / Renovierung eines Bestandsgebäudes sind für viele Bauherren eine attraktive Alternative zum Neubau. Oft sind sie günstiger als ein Neubauprojekt, und bestehende Häuser bringen häufig einen besonderen Charme oder eine gute Lage mit sich. Allerdings ist ein Bestandsbau-Projekt nicht weniger anspruchsvoll – im Gegenteil: Von der Bewertung des Gebäudezustands über die Planung von Sanierungsmaßnahmen bis hin zur Renovierung und Abnahme gibt es zahlreiche Herausforderungen. Gerade für unerfahrene Bauherren ist es wichtig, strukturiert vorzugehen, um keine entscheidenden Punkte zu übersehen.

Damit Sie sich sicher und gut vorbereitet in dieses Abenteuer stürzen können, haben wir die Themenseiten für Bauherren (auch ohne Vorerfahrungen) angelegt. Diese strukturierte Orientierungshilfe bietet Ihnen eine klare Anleitung durch die vier zentralen Phasen eines Bestandsbau-Projekts. In dieser Einführung möchten wir Ihnen zeigen, was Sie erwartet und wie Sie die Informationen effektiv nutzen können, um Ihr Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Ein Bestandsbau-Projekt bringt spezifische Anforderungen mit sich, die oft weniger planbar und vorhersehbar sind als bei einem Neubau. Vom Zustand des Gebäudes über mögliche Altlasten bis hin zu Sanierungsmaßnahmen kann es zu unvorhergesehenen Überraschungen kommen. Unsere Themenseiten helfen Ihnen, mögliche Stolpersteine frühzeitig zu erkennen, und zeigen Ihnen die relevanten Fragestellungen für jede Projektphase auf. Damit haben Sie eine klare Übersicht, welche Schritte wann erforderlich sind und worauf Sie besonders achten sollten.

Die vier Projektphasen – Schritt für Schritt zum Traumhaus

Ein Bestandsbau-Projekt lässt sich in vier klar definierte Phasen unterteilen, die Sie mit Hilfe der Themenseiten strukturiert durchlaufen:

  1. Suche und Erwerb des Bestandsbaus: In dieser Phase geht es darum, die passende Immobilie zu finden. Themen wie Lage, Substanz, rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Grundbuch, Altlasten) und Finanzierung stehen hier im Mittelpunkt. Vor dem Abschluss des Kaufvertrags sollte auf jeden Fall eine Besichtigung durch einen Baufachmann zur Beurteilung des Zustands und des erforderlichen Modernisierungsaufwandes (Sanierung, Renoivierung) erfolgen. Sollten Sie bereits eine Bestandsimmobilie besitzen, kann diese Phase (zumindest der Erwerb) übersprungen werden.
  2. Aufnahme des Zustands und Sanierungsplan: Sobald das Objekt erworben wurde, folgt die detaillierte Bewertung des baulichen Zustands. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Bauteile müssen saniert oder ausgetauscht werden? Wie ist der energetische Zustand? Diese Phase mündet in einen konkreten Sanierungsplan.
  3. Sanierung, Prüfungen und Abnahmen: Jetzt startet die praktische Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen. Die Auswahl geeigneter Fachleute, die Qualitätskontrolle während der Arbeiten und regelmäßige Prüfungen spielen hier eine zentrale Rolle.
  4. Renovierung, Prüfungen und Abnahmen: Sobald die grundlegenden Sanierungen abgeschlossen sind, folgt der Feinschliff. In dieser Phase werden Innenräume renoviert, von Böden bis hin zur Wandgestaltung. Auch hier gilt: Prüfungen und Abnahmen sind unverzichtbar, um sicherzustellen, dass alles den gewünschten Standards entspricht.

So nutzen Sie die Informationen für Ihr Projekt

Unsere Themenseiten bieten Ihnen für jede dieser vier Phasen eine strukturierte Übersicht der relevanten Fragestellungen. Sie dienen als Checkliste, um nichts Wesentliches zu vergessen und um gezielte Fragen an Experten zu stellen. Von der Bewertung des Gebäudezustands bis hin zur Auswahl von Materialien und Dienstleistern – die Informationen sollen Ihnen helfen fundierte Entscheidungen zu treffen.