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Statische Belastungen wirken konstant und gleichmäßig auf ein Bauwerk ein. Sie entstehen durch das Eigengewicht des Bauwerks selbst (Eigenlasten) sowie durch dauerhaft auf das Gebäude wirkende externe Lasten wie Nutzlasten (Gewicht von Personen, Möbeln etc.), Schnee- und Windlasten. Diese Lasten verändern sich über einen längeren Zeitraum kaum und können daher in der statischen Berechnung durch feste Werte modelliert werden.
Im Gegensatz dazu sind dynamische Belastungen kurzzeitig oder periodisch auftretende Kräfte, die das Bauwerk in Schwingungen versetzen können. Typische dynamische Belastungen sind beispielsweise Verkehrslasten auf Brücken, Aufprallbelastungen durch Fahrzeuge oder Maschinen sowie Erdbebenlasten. Diese Kräfte sind nicht konstant und können innerhalb kurzer Zeit erheblich variieren, was eine andere Art der Berechnung und Absicherung erfordert.
Für Bauherren ist es wichtig zu verstehen, dass die Dimensionierung und Sicherung eines Bauwerks sowohl statische als auch dynamische Belastungen berücksichtigen muss. Die Wahl der Materialien, die Konstruktion der Tragwerke und die Planung der Fundamente werden durch diese unterschiedlichen Belastungsarten maßgeblich beeinflusst. Ein guter Statiker sorgt dafür, dass das Bauwerk sowohl den langfristigen statischen Belastungen als auch den kurzfristigen dynamischen Belastungen sicher standhalten kann, um die Stabilität und Sicherheit über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes zu gewährleisten.