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Solarthermieanlagen zeichnen sich durch vergleichsweise geringe laufende Betriebskosten und einen überschaubaren Wartungsaufwand aus. Da sie ohne Brennstoffe arbeiten und nur wenige bewegliche Teile besitzen, sind sie im Betrieb sehr wirtschaftlich. Die jährlichen Betriebskosten beschränken sich im Wesentlichen auf den Stromverbrauch der Umwälzpumpe, der je nach Anlagengröße und Betriebsdauer bei etwa 10 bis 30 Euro pro Jahr liegt.
Der Wartungsaufwand ist moderat, sollte jedoch nicht vernachlässigt werden, um die langfristige Effizienz und Funktionssicherheit der Anlage zu gewährleisten. Empfehlenswert ist eine regelmäßige Inspektion alle 2 bis 3 Jahre, bei der unter anderem die Funktion der Regelung, die Dichtigkeit des Systems, der Frostschutzgehalt und der Druck im Solarkreis überprüft werden. Alle 5 bis 10 Jahre sollte die Wärmeträgerflüssigkeit erneuert werden, da sich ihre thermischen Eigenschaften im Laufe der Zeit verschlechtern können.
Die Kosten für eine routinemäßige Wartung liegen im Durchschnitt bei 100 bis 200 Euro, abhängig von Anlagenart und Umfang der Prüfung. Bei professioneller Wartung und sachgemäßer Installation erreichen moderne Solarthermieanlagen eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren – und bieten damit über Jahrzehnte hinweg eine zuverlässige, umweltschonende und kostengünstige Wärmequelle.