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Bei der Sanierung von Fenstern und Rahmen sind verschiedene Prüfungen notwendig, um sowohl die Optik als auch die Funktion sicherzustellen. Diese lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:
1. Optische Prüfungen
- Oberflächenzustand: Kontrolle auf Risse, Abplatzungen, Farbveränderungen oder Verwitterungsspuren.
- Verglasung: Überprüfung auf Kratzer, Trübungen oder Beschädigungen der Glasscheiben.
- Dichtungen: Sichtkontrolle auf poröse oder beschädigte Dichtungen, die die Isolierung beeinträchtigen könnten.
- Rahmen und Beschläge: Bewertung des Gesamtzustands, insbesondere von Holz- oder Metallrahmen auf Korrosion oder Fäulnis.
- Gleichmäßigkeit der Sanierungsarbeiten: Vergleich mit angrenzenden Fenstern, um eine homogene Optik sicherzustellen.
2. Funktionale Prüfungen
- Schließ- und Öffnungsmechanismus: Testen der reibungslosen Bewegung der Fensterflügel und deren vollständiges Verschließen.
- Dichtigkeit: Überprüfung der Wind- und Wasserundurchlässigkeit, insbesondere nach dem Austausch von Dichtungen oder Rahmen.
- Wärmedämmung: Messen des U-Werts zur Sicherstellung der Energieeffizienz.
- Schallschutz: Falls erforderlich, Prüfung der Schalldämmung durch Vergleich mit vorherigen Werten.
- Belüftungseigenschaften: Sicherstellen, dass nach der Sanierung eine ausreichende Luftzirkulation möglich ist.
- Sicherheit: Kontrolle der Verriegelungssysteme auf Stabilität und eventuelle Nachrüstung mit einbruchhemmenden Elementen.
3. Besondere Prüfungen bei denkmalgeschützten Gebäuden
- Material- und Farbtreue: Sicherstellen, dass verwendete Materialien und Farben den Auflagen des Denkmalschutzes entsprechen.
- Handwerkliche Verarbeitung: Bewertung der Restaurierungstechnik, insbesondere bei Holzfenstern mit historischen Profilen.
Diese Prüfungen gewährleisten eine fachgerechte und nachhaltige Sanierung der Fenster, die sowohl ästhetische als auch funktionale Anforderungen erfüllt.